Basierend auf den Erfahrungen von simulierten Marsexpeditionen, wie etwa der AustroMars Expedition 2006 in der Moab-Wüste von Utah, besteht PolAres aus folgenden Elementen: Entwicklung eines Simulations-Marsrovers (Phileas), eines Raumanzug-Simulators (Aouda) und einer Bohranlage sowie der Untersuchung von Kontaminationsvektoren bei der Exploration.
PolAres-Passepartout
Das ÖWF startet seit 2008 etwa 2-5 Stratosphärenballone pro Jahr auf eine Flughöhe von etwa 35 km. Dabei werden Messungen in der Hochatmosphäre gemacht, atemberaubende Bilder aus einer Höhe gewonnen, deren Umweltbedingungen bezüglich Druck und Temperatur dem Mars ähneln.
PolAres-Phileas Rover
Der PolAres Rover „Phileas“ soll bis -80° C in der Wüste und in der Arktis funktionsfähig sein (hohe Robustheit), 80 Tage lang ohne Unterbrechung funktionsfähig sein und eine Distanz von bis zu 80 km zurücklegen können (langes Durchhaltevermögen & große Reichweite) und in Gegenden bis zum 80. Breitengrad (Nord / Süd) verwendbar sein (große Flexibilität). Diese drei Anforderungsprofile fordern einen durchdachten thermischen Haushalt, solide Komponenten mit langer Lebensdauer und ein sehr effizientes Energiesystem. Der neue Rover wird zwischen 2009 und 2012 in Österreich entwickelt und konstruiert.
PolAres-Aouda.X Raumanzug-Simulator
“Aouda.X” kann alle wesentlichen Einschränkungen eines realen Mars-Raumanzuges wiedergeben, wie etwa Gewicht, Druck-Gegenkräfte, verringerte Wahrnehmungsfähigkeit etc… Ein ausgeklügeltes Mensch-Maschine Interface, ein System von Sensoren und selbst entwickelter Software lässt den Anzug zu einem virtuellen Assistenten des Astronauten werden. der 45kg schwere Prototyp "Aouda.X" wurde entwickelt, um auch die Zusammenarbeit mit anderen (robotischen) Komponenten, wie etwa dem Rover, zu optimieren und gleichzeitig das Risiko einer biologischen Kontamination zu minimieren.

