Mission to Mars in Villach
27. März 2009
Am 27. März waren Willibald Stumptner, Dr. Rudolf Albrecht und Manfred Steinkellner aus gutem Anlass in Villach. Der Grund war eine Präsentation/Abschlusspräsentation des Schulprojektes mit der 7. Klasse des Bundesrealgymnasiums St. Martin. Die Klasse hatte im Rahmen eines ÖWF Projektes, wie zuvor berichtet, sieben Wochen lang zum Thema Mars geforscht und dann Berichte sowie Präsentation ihrer Ergebnisse ausgearbeitet.
Zu Beginn des Projektes waren noch einige eher verdutzte Gesichter zu sehen. Diese Ungewissheit wich allerdings mit dem Fortlauf des Projektes immer mehr in den Hintergrund. Um so länger die Schüler an dem Projekt involviert waren, um so mehr gute Fragen kamen auf uns zu. Ein großer Dank an Willibald Stumptner, der mit seiner Kompetenz die Fragen mit einer Leichtigkeit beantworten konnte.
Viele neue Herausforderungen kamen mit dem Projekt auch auf die Schüler zu. So wurden sie in diesem Projekt unter anderem mit einem essentiellen Fakt der modernen Informationsgesellschaft konfrontiert, mit einer Übermenge an Daten dessen Qualität sehr stark variierte. Sie mussten sich also im Daten Jungle zurecht finden und schnell verstehen lernen, welche der vorhandenen Daten sie nun weiterverwerten konnten und welche Daten kaum Relevanz besaßen.
Ein toller Punkt an diesem Projekt war der interdisziplinäre Charakter, der durch die Teilnahme von Frau Prof. Haimann als Physiklehrerin, Herrn Prof. Ortner als Biologielehrer und Frau Prof. Käferle als Chemielehrerin geschaffen wurde. Somit wurde Raumfahrt nicht nur von einem Aspekt betrachtet sondern von vielen, was für eine Schulklasse eine gute Annäherung an die Realität darstellte. Die Schüler hatten somit im Rahmen des Projektes die Möglichkeit während den Chemie-, Physik- und Biologie-Stunden in ihren Gebieten zu forschen. Weiters gab es Schützenhilfe von Seiten ihres Deutsch Professors für die finale Präsentation, es wurde natürlich fleißig geübt. Somit beinhaltete unser Projekt erfolgreich mehrere Wissensgebiete, die Umsetzung eines Trends der nunmehr seit vielen Jahren in der Forschung wieder zu erkennen ist.
Die Abschlusspräsentationen der Schüler waren durchaus von guter Qualität. Der eine oder andere Patzer wurde von den Anwesenden mit Humor genommen und brachte auch frischen Wind an diesem Abend. Zusätzlich zu den Schülern die an diesem Projekt teilgenommen hatten, waren auch zahlreiche Eltern und Lehrer erschienen. Selbst der Direktor des BRG St. Martin nahm sich die Zeit, um durch die interessanten Vorträge der Schüler Neues zu erfahren. Im anschließenden Gespräch mit dem Direktor Mag. Walter Messner, konnte man auch die Zufriedenheit vernehmen, mit der er über dieses Projekt sprach.
Durch den Zugang zum ÖWF wurde den Schülern im Rahmen dieses Projektes die Raumfahrt näher vermittelt. Etwas, wozu sie früher absolut keinen Bezug hatten, wurde für sie vorstellbar und begreifbar. Der Wert des Projektes für das ÖWF liegt zum einen in der Weitergabe unseres Wissens an die nächste Generation, zum anderen aber auch an der vermehrten Präsenz in Kärnten. Somit wäre dies nach dem sehr erfolgreichen ESA Jugendcamp nun das zweite ÖWF Projekt, welches in Kärnten durchgeführt wurde. Wollen wir hoffen, dass noch viele folgen werden.
Veranstaltungen
Integrationsworkshop zur Vorbereitung des Dachstein Feldtestes im Suitlab Laboratory Innsbruck
Gernot Grömer im Planetaium Stuttgart - Multimediavortrag mit Gernot Grömer rund um die Forschungsaktivitäten des ÖWF.
Wann: 15. März 2012
Wo: Planetarium Stuttgart
Von 15 bis 17 Uhr heißt es für Kinder wieder, das Weltall mit selbst gebauten Raketen zu erkunden.
Wie jedes Jahr feiern wir am 12. April den Erstflug von Yuri Gagarin. 2012 wird die Yuris Night im Naturhistorischen Museum in Wien stattfinden. Auch der Polarsternpreis 2012 wird im Rahmen der Veranstaltung verliehen.
Wann: 12. April 2012, 18 Uhr
Wo: Naturhistorisches Museum Wien
Die Europäische Weltraumorganisation ESA sucht und finanziert TeilnehmerInnen für das European Space Camp 2012.
Das European Space Camp auf der nordnorwegischen Raketenbasis Andoya lädt Jugendliche im Alter zwischen 17 und 20 Jahren vom 24. Juni bis 2. Juli 2012 zur Teilnahme am Raketenstarten im Rahmen des European Space Camp 2012 ein.
Die Bewerbungsfrist läuft bis 1. April 2012.
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