Steff, der Marskaktus

AustroMars beim Jugendastroabend in Salzburg

Ein kleiner grüner Kaktus, bebrillt. Steht in einem netten Reihenhaus mit Vorgarten, nahe Hellas Planitia. Auf dem Mars. Ist aber leider nur ein Cartoon. Die Kinder beim Jugend- und Familientreffen der Salzburger Astronomen sitzen dicht gedrängt möglichst nahe an der Leinwand, um nichts zu versäumen. Dazwischen passen gerade noch die drei Vortragenden Gernot Grömer, Norbert Frischauf und Alexander Soucek. So etwas macht Mut. Der kleine Kaktus lächelt verschmitzt vom Cartoon, bekommt von den Kindern ohne viel demokratisches Überlegen den Namen Steff verpasst – und dann wird der Spieß umgedreht. Bevor man gemeinsam den Mars unter die Lupe nimmt, setzen sich alle die Brille von Steff, dem Kaktus, auf und beobachten die Erde.

Angenommen, am Mars wüsste niemand, ob es Leben auf der Erde gibt: Was kann man trotzdem so herausfinden, wenn man die Erdkugel aus dem Weltraum beobachtet? Eine kleine, schlichte Frage. Und sie zeigt uns, wie knifflig es ist, ein Wissenschaftler zu sein, der nicht auf anderen Planeten herumspazieren kann, sondern sich mit Fotos aus dem Weltraum zufrieden geben muss. Ist hier mal Wasser geflossen? Ist das ein Staubsturm? Welche Temperatur hat der Mars?

Dass eine Stunde um ist, merkt man an der schneidenden Luft, der Sauerstoff von 50 Kinder- und Elternhirnen fehlt, die tausend Fragen und Gegenfragen im Akkord beantwortet haben. Perfekte Astronauten für morgen, die Salzburger Kinder!

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